Donat Blum, *1986, schreibt und lebt,

hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert und pendelt zwischen Zürich und Berlin. 2018 ist sein Debüt Roman «OPOE» bei Ullstein Fünf erschienen. Er wurde u.a. mit Stipendien des Literarischen Colloquiums zu Berlin, literarischen Förderbeträgen von Stadt und Kanton Schaffhausen sowie einem halben Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet. Mit OPOE wurde er an die Solothurner Literaturtage und als Vertreter der Schweiz ans European First Debut Festival in Budapest eingeladen. Zwei Mal war er in der persönlichen Auswahl eines Bachmann-Jurors dritter – sprich, er durfte dann doch nicht am Wettlesen teilnehmen, war aber nahe dran und arbeitet fröhlich weiter.

Literatur versteht er als ein anhaltendes Gespräch. Er initiiert, moderiert und organisiert daher neben dem Schreiben literarische Veranstaltungen, die oft den Austausch über das Schreiben und die Vernetzung von Autor*innen in den Mittelpunkt rücken. So ist er Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften, Initiator und Veranstalter der Reihe Skriptor und Organisator der Werkstattgespräche Teppich. Mit Ruth Schweikert hat er im JULL den “Freien Abend” geleitet und in Zeiten der Quarantänen hat er das online Literatufestival VIRAL initiiert und zusammen mit Kathrin Bach und Melanie Katz kuratiert.

In verschiedenen Hörkunstprojekten von Diana Rojas und Artlink verantwortet er die Textentwicklung mit Kindern und Jugendlichen – eine Arbeit die u.a. mit dem Funkenflug-Preis ausgezeichnet wurde. Zuletzt hat er für “Brot für Alle” und “Fastenopfer” die Theaterstücke “Ueli X Taner” und “Ajala” entwickelt sund für das Narr eine Kurzgeschichte zu Bern, für die Essais Agitée ein Prosa-Stück zu den Zuständen während Corona und für die NZZ ein Essay zur Schweiz der Kleinstädte geschrieben.

Neben seinem zweiten Roman mit dem Arbeitstitel “Was tun mit Hunden, wenn es regnet”, erarbeitet er mit Kerstin Polte zurzeit ein Drehbuch mit dem Arbeitstitel “Die Revolutionäre Kraft der Lust an sich”, das von der HAZ ausgezeichnet und dessen Konzeption in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Langfilm von der Zürcher Filmstiftung gefördert wird.

Vor dem Studium des Literarischen Schreibens hat er eine Filmfestival (Queersicht) geleitet, als Tellerwäscher und Geschäftsführer gearbeitet und an der Universität Bern Religionen studiert. Aufgewachsen ist er in Schaffhausen, Biel, Bern und Zürich.

 

OPOE – Roman, Ullstein fünf, 2018

«Einfühlsam und berührend. Ein Buch zum verschlingen» (BZ Basel)

«Geheimnisvoll gesellig» (F.A.Z.)

«Ein Versprechen auf mehr» (Buchjahr.ch)

«Es ist die literarische Behutsamkeit, die Blums Roman so anrührend macht» (Der Bund)

«Ein sehr feines und komplexes Netzwerk aus Beziehungsmomenten» (Siegessäule)

 

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Fotocredit: Marvin Zilm